Adventsgottesdienst 2017

„Weihnachten im Stall“ – so lautete das Thema des Gottesdienstes, den die Erzieherinnen und Kinder  der Comenius Kindertagestätte Steineroth gemeinsam mit Herrn Pastor Reuschenbach am 2. Advent feierten. Dieser zeigte sich sehr erfreut über die zahlreichen jungen Familien, die große Gemeinde und begrüßte alle mit dem Satz  „Die Hütte ist voll“.

Die Geschichte von Astrid Lindgren, die vorgelesen und mit Bildern gezeigt wurde, erzählt von dem Wunsch eines kleinen Mädchens an seine Mutter, etwas von Weihnachten zu hören.

Diese erzählte ihr, wie es war, vor langer Zeit als eine Frau und ein Mann in der Dunkelheit Unterschlupf in einem Stall fanden. Mitten in der Nacht bekam die Frau ihr Kind. Alle Sterne leuchteten am Himmel – der hellste und größte aber strahlte über dem Stall, in dem das neugeborene Kind in einer Krippe lag…Denn als dies geschah, war es Weihnachten. Ein Weihnachten vor langer Zeit. Das allererste Weihnachten.

Einige Kinder trugen Fürbitten vor, in denen sie für alle um das Licht der Liebe, des Glaubens, des Teilens, der Freude, der Gerechtigkeit, des Friedens, der Versöhnung und der Hoffnung baten. Gemeinsam sangen sie für die Gemeinde die erlernten Lieder „Macht die Türen auf“ und          „Kleines Licht aus Bethlehem“. Anschließend waren alle Kinder eingeladen, im Altarraum das Vater Unser zu beten und Pastor Reuschenbach segnete jedes Kind. Zum Andenken durfte sich die Gemeinde die von den Erzieherinnen gebastelten Fröbelsterne, die  in den Kirchenbänken lagen, mit nach Hause nehmen. Im Anschluss an die Heilige Messe waren alle Gottesdienstbesucher zum Stehcafe ins Bürgerhaus eingeladen, wo Kaffee und Kuchen in weihnachtlicher Atmosphäre zum Verweilen einluden.

Palmsonntag 2017

Die Kinder der Comenius-Kindertagesstätte feierten einen Familiengottesdienst zum Palmsonntag

 

Die Vorbereitungen auf das Osterfest begannen bereits vor zwei Wochen mit einem Besuch im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg. Hier erlebten die Vorschulkinder die Osterzeit mit ihren Bräuchen, wie sie im 19. Jahrhundert traditionell gefeiert wurden.

Im Kindergarten wurden fleißig Ostereier gefärbt, Frühlingslieder gesungen, Arbeitsblätter ausgemalt und Ostersträuße geschmückt. Besonders intensiv erlebten die Kinder die Geschichte von Jesus auf dem Weg nach Jerusalem und die Auferstehungsgeschichte, die anhand eines Tischtheaters mehrmals erzählt und gespielt wurde. Am Samstagabend trafen sich dann die Kinder und Eltern zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. Herr Pfarrer Reuschenbach gestaltete eine kleine  Prozession, an der alle Kinder und die Kirchenbesucher mit ihren selbstgebastelten Palmstöcken teilnahmen. Im Gottesdienst hörte die Gemeinde die Geschichte von Jesus auf dem Weg nach Jerusalem und feierte die Eucharistie. Zum Abschluss sangen die Kinder das  Lied „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Am Ende des Gottesdienstes bat Herr Pfarrer Reuschenbach alle Kinder zum Altar, wo sie gemeinsam das Vater Unser beteten und zum Schluss gesegnet wurden.

 

Herzlichen Dank an alle Eltern, die uns bei unserer religiösen Arbeit unterstützen. 

Waldtage

Die Kinder der Tausendfüßlergruppe erlebten wieder zwei Wochen lang den Wald als Lebens-und Erfahrungsraum. Sie wurden vertraut mit den Tieren, Bäumen, Kräutern, Wolken und  dem Wind.   Da das Wetter jeden Tag wechselte erlebten die Kinder die Elemente Erde, Wasser und Luft besonders intensiv. Nach dem täglichen Morgenkreis, mit Begrüßung und Gesang, stärkten sich die Kinder beim gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss ging es dann auf Entdeckungsreise.     Dabei wurden Neugierde und Begeisterung für die natürliche Umgebung geweckt und die Natur konnte mit allen Sinnen erlebt werden. So spielten einige Kinder am Bach und erforschten die Entwicklung von Kaulquappe und Frosch, andere bauten ein Weidentippi aus Ästen und Blättern und eine weitere Gruppe baute einen kleinen Staudamm im Bach. Ein Höhepunkt der Waldtage war der Besuch von Förster Ralf Hoss, der den Kindern spielerisch und sehr anschaulich das Thema „ Wie entsteht ein Wald“ erklärte.

Die natürliche Umgebung bot den Kindern ein Umfeld, in dem sie sich im Spiel vertieften, in der Bewegung frei entfalten konnten, aber auch genügend Raum für Ruhe fanden.

Während den Waldtagen, wurde ebenso das Sozialverhalten und das Bewusstsein in der Gruppe gestärkt. So z.B.

 

Gemeinschaft fördern und erleben

Fertigkeiten des einzelnen stärken

Achtsamkeit und Wahrnehmung vertiefen

Förderung der Kreativität z. B.  phantasievolle Rollenspiele

 

Es waren wieder einmal zwei erlebnisreiche Wochen für Kinder und Erzieher und der Blick geht jetzt schon hin zu den nächsten Waldtagen. 

 

 

 

Die Polizeipuppenbühne besuchte uns

Im Rahmen der Präventionsarbeit besuchte vergangenen Montag die Polizeipuppenbühne Koblenz die Kita Steineroth. Gegen 8:00 Uhr rollte der riesige, umgebaute „Theaterbus“ auf den Parkplatz, der von den ankommenden Eltern und Kindern mächtig bestaunt wurde.    Mit Guido und Dietrich, zwei Polizisten erlebten die Kinder im Alter von 4-6 Jahren jeweils einen Morgenkreis mit folgenden Schwerpunkten: Verhalten im Straßenverkehr, sicheres Überqueren von Straße und Zebrastreifen, kennenlernen der Notrufnummer 110, und die Notwendigkeit von Anschnallen und Kindersitz im Auto.

Nach dem Frühstück erlebten die Kinder ein Puppentheater von ganz besonderer Art und Weise. Im umgebauten „Theaterbus“ erfuhren die Kinder die Geschichte, vom Hund Wuschel und seinem Freund Max im Straßenverkehr. Während der Vorführung konnten die Kinder ihre eigenen  Ideen und Ratschläge mit einbringen.

Am Nachmittag erhielten die Eltern im Gesprächskreis wichtige Informationen, Ratschläge und Tipps, zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“. Offene Fragen der Eltern wurden professionell von Herrn Viebranz beantworten. Während dieser Zeit übten die Kinder, mit Herrn Asmuth das sichere Überqueren der Straße ein.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Polizeipuppenbühne Koblenz für die Präventionsarbeit und freuen uns auf den nächsten Besuch.

Familiengottesdienst

Die Comenius-Kindertagesstätte feierte einen Familiengottesdienst

 

Zum Thema „Leben unterm Regenbogen“ begrüßte Pastor Rudolf Reuschenbach die Eltern und Kinder der Comenius-Kindertagesstätte und zahlreiche Besucher des Familiengottesdienstes.

 

Der Regenbogen als sichtbares Zeichen Gottes wurde an diesem Morgen von den Kindern und Erzieherinnen dargestellt und besungen. Als Naturphänomen versetzt  er die Menschen ins Staunen und sie sind von seinen Farben fasziniert. Es ist angenehm und meditativ zugleich, ihn anzusehen. Die Kinder hatten sich mit dem Thema intensiv beschäftigt und lernten dabei die Geschichte aus dem alten Testament, über Noah und die Überflutung der Erde kennen. Am Ende der Sintflut wurde dieses Symbol als großes Hoffnungszeichen erlebt. Er wird als Zeichen Gottes gesehen, das die Botschaft beinhaltet „Ich will euch nie vergessen und bin immer für euch da“.

Mit gemeinsamen Gesang und Fürbitten, die die Kinder auswendig vortrugen wurde der Gottesdienst bereichert. Die Geschichte „Noah und der Regenbogen“, die mit Lichtbildern den Gästen dargebracht wurde, rundete die Messe feierlich ab.

Die Zusammenarbeit mit der Kirche und die Mitgestaltung von Gottesdiensten sind bereits zur festen Tradition geworden. Die Comenius-Kindertagesstätte freut sich auf den nächsten Familiengottesdienst.

Das Figurentheater von Petra Schuff gastierte mit dem Stück „Der Grüffelo“ im Bürgerhaus in Steineroth

 

Die Comenius-Kindertagesstätte hatte die kommunalen Kindergärten aus Elkenroth und Steinebach zur Theatervorstellung  „Der Grüffelo“ ins Bürgerhaus nach Steineroth eingeladen. Mehr als 80 Kinder und deren Erzieherinnen erlebten ein fantasievolles und beeindruckendes Theaterstück mit der Diplom-Figurenspieleren Petra Schuff. In einer  liebenswerten Inszenierung verwandelte sie die Bühne mit zauberhaftem Licht, Schatten und Guter-Laune-Musik und führte die Kinder in die Welt des „Grüffelos“. Er sieht zum fürchten aus, denn mit seinen feurigen Augen, seinen, schrecklichen Klauen, den grässlichen Tatzen und seiner giftigen Warze, macht er den anderen Tieren  Angst.

 

Beim „Grüffelo“ handelt es sich um ein kleines Lehrstück über Furcht und Unerschrockenheit und über das Glück der Kleinen, die groß herauskommen, wenn sie ihre Fantasie gebrauchen.

Es war ein erlebnisreicher Nachmittag, der zum Träumen, Schmunzeln und Nachdenken anregte.