Waldtage

Die Kinder der Comenius-Kindertagesstätte Steineroth erlebten den

 

Wald als Holz-und Musikwerkstatt

 

 

Begeistert von Anfang bis Ende verbrachten die Kinder der Tausendfüßlergruppe eine Woche lang den ganzen Vormittag im Wald und auf dem Sportplatz. Hierfür hatten sich die Erzieherinnen etwas ganz besonderes einfallen lassen. Gemeinsam mit der Musiktherapeutin Michaela Weyand und dem Musiker Eduardo Cisternas wurde der Wald als „Musikwerkstatt“ erlebt. Während dieser Zeit bastelten die Referenten mit den Kindern Percussioninstrumente wie z.B. Flöten, Cuiros, Rasseln, fantasievolle Skulpturen und Anhänger.

Das Material, hauptsächlich verschiedene Hölzer, Baumrinden, kleine und große Äste fanden die Kinder auf dem Gelände des Steinerother Sportplatzes bzw. im nahegelegenen Wald. Die Kinder erlebten dabei, dass Holz ein wunderbares Naturmaterial ist und sich leicht und originell

verarbeiten lässt.

 

Mit Hilfe von Handsägen, Feilen, Messer und Schmirgelpapier fertigten die Kinder rustikale Musikinstrumente und kreative Schmuckstücke an.

Zum Abschluss eines jeden Waldtages begleiteten die Kinder mit ihren selbst gebastelten Rasseln, Ratschen und Flöten die einzelnen Lieder und Tänze.

 

Zwischendurch war genügend Zeit für verschiedene Waldspiele, Entdeckungsreisen, Geschichten aus Chile und Beobachtungen im Wald.

 

Die Musikwerkstatt wird von „Engagement Global“ über das Programm

Bildung trifft Entwicklung“ gefördert.

 

Bereits im Frühjahr hatte das Ehepaar in der

Comenius-Kindertagesstätte über mehrere Wochen ein Musikprojekt über das Land Chile erfolgreich und sehr beeindruckend durchgeführt.

Am letzten Tag der Waldwoche hatten die Referenten eine sogenannte chilenische Pinata vorbereitet. Es handelt sich hierbei um eine selbst gebastelte Figur, die mit allerhand Süßigkeiten gefüllt ist.

Sie hat an der Unterseite mehrere Schnüre, die von den Kindern abwechselnd gezogen werden; irgendwann öffnet sich ein Fach, aus dem die Süßigkeiten herausfallen.

 

Müde und zufrieden wanderten die Kinder mit ihren Erzieherinnen zurück in die Kita. Sie freuen sich jetzt schon auf die nächsten Waldtage.


 


 

Palmsonntag

Die Kinder der Comenius-Kindertagesstätte feierten einen Familiengottesdienst zum Palmsonntag

 

Die Vorbereitungen auf das Osterfest begannen bereits vor zwei Wochen mit einem Besuch im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg. Hier erlebten die Vorschulkinder die Osterzeit mit ihren Bräuchen, wie sie im 19. Jahrhundert traditionell gefeiert wurden.

Im Kindergarten wurden fleißig Ostereier gefärbt, Frühlingslieder gesungen, Arbeitsblätter ausgemalt und Ostersträuße geschmückt. Besonders intensiv erlebten die Kinder die Geschichte von Jesus auf dem Weg nach Jerusalem und die Auferstehungsgeschichte, die anhand eines Tischtheaters mehrmals erzählt und gespielt wurde. Am Samstagabend trafen sich dann die Kinder und Eltern zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. Herr Pfarrer Reuschenbach gestaltete eine kleine  Prozession, an der alle Kinder und die Kirchenbesucher mit ihren selbstgebastelten Palmstöcken teilnahmen. Im Gottesdienst hörte die Gemeinde die Geschichte von Jesus auf dem Weg nach Jerusalem und feierte die Eucharistie. Zum Abschluss sangen die Kinder das  Lied „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Am Ende des Gottesdienstes bat Herr Pfarrer Reuschenbach alle Kinder zum Altar, wo sie gemeinsam das Vater Unser beteten und zum Schluss gesegnet wurden.

 

Herzlichen Dank an alle Eltern, die uns bei unserer religiösen Arbeit unterstützen. 

Das Figurentheater von Petra Schuff gastierte mit dem Stück „Der Grüffelo“ im Bürgerhaus in Steineroth

 

Die Comenius-Kindertagesstätte hatte die kommunalen Kindergärten aus Elkenroth und Steinebach zur Theatervorstellung  „Der Grüffelo“ ins Bürgerhaus nach Steineroth eingeladen. Mehr als 80 Kinder und deren Erzieherinnen erlebten ein fantasievolles und beeindruckendes Theaterstück mit der Diplom-Figurenspieleren Petra Schuff. In einer  liebenswerten Inszenierung verwandelte sie die Bühne mit zauberhaftem Licht, Schatten und Guter-Laune-Musik und führte die Kinder in die Welt des „Grüffelos“. Er sieht zum fürchten aus, denn mit seinen feurigen Augen, seinen, schrecklichen Klauen, den grässlichen Tatzen und seiner giftigen Warze, macht er den anderen Tieren  Angst.

 

Beim „Grüffelo“ handelt es sich um ein kleines Lehrstück über Furcht und Unerschrockenheit und über das Glück der Kleinen, die groß herauskommen, wenn sie ihre Fantasie gebrauchen.

Es war ein erlebnisreicher Nachmittag, der zum Träumen, Schmunzeln und Nachdenken anregte.